Kredit für Gewerbetreibende

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Ein Kredit für Gewerbetreibende unterscheidet sich in vielen Aspekten von einem Kredit, der an Privatpersonen vergeben wird. Sowohl in der Laufzeit als auch in den Prüfungskriterien vor der Vergabe des Kredites liegen hier die Unterschiede. Allerdings sind auch die Hintergründe für den Kreditbedarf anders gelagert als beim Privatkredit, denn hier geht es nicht um die Anschaffung von Konsumartikeln, sondern die Investition in ein bestehendes oder noch zu gründendes Unternehmen.

Was macht den Kredit für Gewerbekunden eigentlich aus?

Ein Kredit für Gewerbetreibende ist im Regelfall deutlich kurzfristiger ausgelegt als ein Privatkredit. Die Laufzeit dieser Kredite liegt oftmals sogar nur bei 90 Tagen. Dabei kann der Kredit für Gewerbetreibende aber auch in der Laufzeit verlängert werden. Gerade bei kleineren Beträgen sind die kurzen Laufzeiten geläufig, die allerdings bei größeren Kreditbeträgen auch durchaus länger ausfallen können. Gerade bei hohen Kreditsummen sind mittelfristige und auch langfristige Laufzeiten beim Kredit für Gewerbekunden durchaus üblich.

Die Eigenschaft dieser Kredite liegt zunächst einmal darin, dass sie eben nicht an Privatpersonen, sondern an Gewerbetreibende vergeben werden. Der Sinn dieses Kredits liegt darin, dass ein Gewerbeunternehmen kurzfristig Liquidität erlangt und den Kredit dann auch relativ schnell wieder ablöst, wenn durch die Kreditsumme die eigene Liquidität wieder erhöht werden konnte.

Wozu dient der Kredit für Gewerbetreibende?

Die Nutzungsmöglichkeiten dieses Kredites sind sehr vielfältig. Ein Kredit für Gewerbekunden ist generell darauf ausgerichtet, einen Kapitalbedarf des Antragstellers quartalsweise, saisonal oder auch jährlich zu bedienen. Dabei können diese Kredite sehr vielfältig verwendet werden. Sowohl für die Produktion von Gütern für den Vertrieb als auch für den Kauf von Vorräten oder die Anschaffung von Maschinen kann der Kredit für Gewerbetreibende zum Einsatz gelangen. Der Antragsteller erhält ein Kreditlimit, das er nach Bedarf im Hinblick auf die Höhe der genutzten Summe als auch den Zeitpunkt der Nutzung selbst auswählen kann.

Welche Prüfungsprozedere muss der Antragsteller über sich ergehen lassen?

Wenn der Kredit für Gewerbetreibende beantragt wird, fällt das Prüfungsprozedere für den Antragsteller sehr umfassend aus. Dabei richtet sich der Umfang der Prüfungen nicht zuletzt nach der beantragten Kreditsumme. Die Zahlungsfähigkeit des Antragstellers wird bei dieser Prüfung genau kontrolliert. Je nach Summe des Kredites werden hier die Einkünfte der letzten Monate, des Geschäftsjahres oder gegebenenfalls sogar der letzten Geschäftsjahre einer eingehenden Prüfung unterzogen.

Auch eine Einschätzung der künftigen Auftragslage des Unternehmens gehört zum Prüfungsumfang vor der Vergabe des Kredites dazu. Die Banken unterscheiden sich in ihren Angeboten beim Kredit für Gewerbekunden sehr. Daher sollten Antragsteller die Angebote genau prüfen, denn oftmals zeigen sich einige auf den ersten Blick sehr günstige Kreditangebote im Verlauf der Prüfungen als die teureren Varianten gegenüber einem nicht so preiswert erscheinenden, dafür aber transparenten und fairen Angebot.

Genaue Informationseinholung und ein intensiver Vergleich ist auch beim Kredit für Gewerbetreibende unerlässlich. Zusätzlich zu den kurzfristigen Krediten, die auch als Lieferantenkredite bezeichnet werden, sind Banken beim Kredit für Gewerbetreibende natürlich auch für längerfristige Finanzierungsmodelle offen. Wichtigster und am häufigsten genutzter Kredit in diesem Bereich ist übrigens der sogenannte Kontokorrentkredit, der durch eine Kreditlinie auf dem Girokonto dargestellt ist, die sich wiederum an den regelmäßigen Einkünften im Unternehmen orientiert.

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