Kredit für Selbständige ohne BWA

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Wenn sich Selbständige ein Darlehen wünschen, stehen sie vor einigen Schwierigkeiten. Die Banken gewähren ihnen nicht gerne Finanzierungen, denn ein Selbstständiger verfügt nicht über gesicherte Einnahmen. Die Kundenzahl schwankt und damit auch die Fähigkeit des Kreditnehmers, Raten zu bezahlen. Viele Selbständige lassen die Banken deshalb eine sogenannte betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) durchführen, um auf diese Weise ihre Kreditwürdigkeit zu untermauern. Was aber, wenn man einen Kredit für Selbständige ohne BWA benötigt?

Kredit für Selbständige ohne BWA: Eine Erklärung

Die BWA wurde in der Bundesrepublik Deutschland in den 60er Jahren von der Firma DATEV entwickelt. Dieses Unternehmen ist darauf spezialisiert, Daten auszuwerten und in Form von Statistiken aufzubereiten. Bis heute erstellt es für viele Firmen die Gehaltsabrechnungen der Mitarbeiter. Ursprünglich war die BWA nicht einmal für die Banken gedacht, sondern für die Firmeneigner selbst, die auf diese Weise einen Einblick über die Kosten- und Erlössituation bekommen sollten. Die BWA basiert auf den laufenden Daten aus der Finanzbuchhaltung (FiBu) und wird jährlich neu erstellt. Dadurch ist sie eine ausgezeichnete Entscheidungshilfe für Banken bei der Kreditvergabe.

Wer allerdings einen Kredit für Selbständige ohne BWA möchte, gerät schnell in Erklärungsnotstand. Irgendeine Form von BWA wird nämlich ohnehin erstellt, denn der Selbständige muss ein Bild über seine wirtschaftliche Situation haben. Wenn er aber, obwohl er über die BWA verfügt, um einen Kredit für Selbständige ohne BWA bittet, setzt er sich schnell dem Verdacht aus, dass die Auswertung zeigt, dass seine Mittel für die Kreditvergabe nicht ausreichen. Unmöglich ist ein Kredit für Selbständige ohne BWA dennoch nicht.

Die Optionen für einen Kredit für Selbständige ohne BWA

Die BWA ist nichts anderes als eine Form der Sicherheit für die Bank. Sie zeigt den Experten des Finanzinstituts, wie die Geschäfte des Selbstständigen laufen und vermittelt ihnen somit das Bild, dass der Antragssteller in der Lage sein wird, die monatlichen Raten zu tilgen. Zudem unterfüttert ein schlauer Antragssteller die BWA gerne noch mit Kopien eindeutiger Verträge, die beweisen, dass langfristige Kundenbeziehungen bestehen und damit gewisse Einnahmen über einen längeren Zeitraum sehr wohl garantiert sind.

Fällt dies nun weg, kann der Kreditnehmer selbstverständlich andere Sicherheiten stattdessen anführen. Ein Selbstständiger verfügt über ein Unternehmen, dass gewisse Vermögenswerte ihr Eigen nennt, wie zum Beispiel die Firmengebäude, etwaige Maschinen, die IT-Ausrüstung und ähnliches. All diese Dinge lassen sich natürlich auch einsetzen. Dies geschieht verhältnismäßig oft, wenn ein Selbstständiger ein schwieriges Jahr durchlebt. In diesem Fall ist die BWA denkbar schlecht, denn diese ergibt sich ja aus der laufenden Buchhaltung, doch insgesamt stimmt die Vermögenslage eigentlich, da die vorherigen Jahre erfolgreich waren. Möglicherweise soll der Kredit für Selbständige ohne BWA sogar dazu dienen, die wirtschaftlich komplizierten Zeiten zu meistern.

Wer keine Vermögenswerte in seinem Besitz hat, muss versuchen, auf eine Bürgschaft auszuweichen oder im Ausland von einer Bank einen Kredit zu bekommen. In diesem Fall könnte er versuchen, ein Null-Risiko-Darlehen zu erhalten, indem er zum Beispiel die Maschinen, die er kauft, sofort der Bank überschreibt und diese dann langsam abbezahlt. Die Bank bleibt so stets im Besitz eines veritablen Gegenwerts für ihr Geld und kann deshalb die Kreditvergabe gestatten.

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